Rittergut Briest - ein Kleinod in der Altmark

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Veranstaltungen und aktuelle Informationen

20 Jun 2026

Landesverband der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur zu Besuch

Auf Entdeckungstour durch die Altmark hatte sich am Samstagnachmittag der Landesverband Sachsen-Anhalt der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst (DGGL) und Landschaftskultur begeben. Bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke hatte der Ausflug die Gutsparks Schönhausen und Briest sowie den Tangerhütter Stadtpark zum Ziel. Die elf Vereinsmitglieder aus Halle wurden auf dem Rittergut Briest vom Vorsitzenden des Fördervereins Günter Knüppel begrüßt und durch das Ensemble geführt. 

Die DGGL widmet sich der Förderung der Gartenkunst und Landschaftskultur in den Bereichen Naturschutz, Landschaftspflege, Freiraumentwicklung und Landschaftsarchitektur zur nachhaltigen Sicherung einer lebenswerten räumlichen Umwelt.  Der Verein beteiligt sich auch an verschieden Projekten, darunter das Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel. 

Von besonderem Interesse während der Führung war der Briester Landschaftsgarten im englischen Stil, der 1849 durch den hannoverschen Königlichen Garteninspektor Christian Schaumburg im Auftrag von Wilhelm August von Bismarck angelegt wurde. Der malerische Park mit seine Eichen-, Hainbuchen und Kiefernwäldern hat Bezüge zur heimischen Feld- und Waldflur. 
Sehenswert für die Gäste aus Halle waren die Reste der Wölbäcker, die noch heute gut zu erkennen sind. Günter Knüppel erläuterte zudem anschaulich die Bewirtschaftung der Waldflächen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und des Naturschutzes. Viele Frage der Besucher gab es auch zur Architektur der Gebäude des Ritterguts.
Nach einer kleinen Erfrischung im Herrenhaus ging es dann nach anderthalb Stunden weiter in den Tangerhütter Park, der wie die Briester Anlage zu den Gartenträume-Parks in Sachsen Anhalt gehört.

Zum Erinnerungsfoto vor der malerischen Kulisse des Herrenhauses stellten sich die Gäste aus Halle auf.     Fotos: Klaus-Dieter Mollenhauer

Zum Erinnerungsfoto vor der malerischen Kulisse des Herrenhauses stellten sich die Gäste aus Halle auf. Fotos: Klaus-Dieter Mollenhauer

25 May 2026

Ostdeutscher Schlössertag 2026

Am Pfingstwochenende am 24. und 25. Mai konnten wir auf dem Rittergut Briest zahlreiche Besucher begrüßen. Höhepunkt am Sonntag war der Konzertnachmittag mit dem Monti-Quartett aus Magdeburg. Die Freunde klassischer Musik waren vom Können der vier Musiker begeistert. Die Gutskapelle war eigens zum Konzert mit frischem Gründ und Blütenschmuck dekoriert. Zum musikalischen Genuss trug nicht zuletzt die ausgezeichnete Akustik des historischen Gebäudes aus dem Jahr 1599 bei.

Bereits in den Mittagsstunden war das Brauhaus Gastgeber für ein Familientreffen in gemütlicher Runde. Die per Bus angereisten Teilnehmer waren begeistert vom Ambiente des Hauses und genossen das Mittagessen. Eine Führung durch das Herrenhaus und den Landschaftspark mit anschließender Kaffeetafel rundete den Besuch ab.

Am Pfingstmontag zog es eine Vielzahl an Besuchern anlässlich des Ostdeutschen Schlössertages nach Briest. Der Parkplatz vor dem Brauhaus war meist voll ausgelastet. Sogar aus Hamburg, Neustadt Dosse, Berlin sowie aus zahlreichen Orten aus Sachsen-Anhalt kamen die geschichtsinteressierten Gäste, um sich ein Bild vom bisher Geschaffenen in Herrenhaus, Brauhaus und Park zu machen. Das Interesse an den angebotenen Führungen mit Hausherrin Maren von Bismarck und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Günter Knüppel, war sehr groß. Zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen hatte das Café am See wurde im Brauhaus geöffnet.

Allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der beiden Tage beigetragen haben, sagen der Förderverein und die Familie von Bismarck herzlich Danke!

Die Tische für das Familientreffen am Pfingstsonntag sind bereit zum Empfang der Gäste.

Die Tische für das Familientreffen am Pfingstsonntag sind bereit zum Empfang der Gäste.

Die Führungen fanden am Schlössertag regen Zuspruch.                      Fotos Klaus-Dieter Mollenhauer

Die Führungen fanden am Schlössertag regen Zuspruch. Fotos Klaus-Dieter Mollenhauer

Der Konzertnachmittag in der Briester Kapelle war gut besucht.

Der Konzertnachmittag in der Briester Kapelle war gut besucht.

Das Monti-Quartett erfreute die Konzertbesucher mit klassischer Musik auf höchstem Niveau.

Das Monti-Quartett erfreute die Konzertbesucher mit klassischer Musik auf höchstem Niveau.

31 May 2026

Veranstaltungskalender 2026

Sonntag, 24. Mai, Pfingsten: 

16 Uhr, Konzert mit dem „Monti-Quartett“ in der Gutskapelle (Eintritt 25 Euro)

Café am See zur Veranstaltung geöffnet

Montag, 25. Mai, Pfingsten, „Schlössertag 2026“:

11 bis 17 Uhr, Führungen Gutshof Briest mit Herrenhaus, Park, Brauhaus und Kapelle

Café am See geöffnet

Samstag, 13. Juni, „Rendezvous im Gartentraum“:

11 bis 15 Uhr, Picknick im Gartenträume-Park

Café am See geöffnet

Sonntag, 13. September, „Tag des offenen Denkmals“:

11 bis 13 Uhr, Führungen Gutshof Briest mit Herrenhaus, Park, Brauhaus und Kapelle

16 Uhr, Konzert mit dem „Duo 51“ in der Gutskapelle (Eintritt frei)

Café am See geöffnet

Sonntag, 11.Oktober: 

11 Uhr, Mitgliederversammlung Förderverein Briest

14 Uhr, Konzert mit „Monti-Trio“ im Ahnensaal des Herrenhauses (Eintritt 25 Euro)

15.30 Uhr, „Come together“ mit Buffet im Herrenhaus

Sonntag, 18.Oktober, 31. Musikfest Altmark: 

16.00 Uhr, Konzert „Zwischen Nacht und Licht, ein Abend für Streichtrio und Poesie“ im Brauhaus mit dem Bergischen Streichtrio (Eintritt 25 Euro)

Café am See geöffnet

Für die hier angebotenen Führungen auf dem Rittergut Briest wird kein Eintritt erhoben. Es wird um eine Spende zum Erhalt des denkmalgeschützten Ensembles gebeten. 

Kartenreservierung für die Konzerte:

[email protected] 

15 May 2026

Offene Türen beim "Schlössertag 2026" am 25. Mai

Zum Ostdeutschen Schlössertag lädt der Förderverein Briest (Tangerhütte) am Pfingstmontag, 25. Mai, herzlich auf das Rittergut ein. Der Tag steht in diesem Jahr „Im Zeichen der Pfingstrose“. Genau wie diese erblühen die historischen Häuser nach einen Schönheitsschlaf über den Winter zu Pfingsten wieder und öffnen sich, um mit ihrer Anmut und Pracht die Besucher zu begeistern.

Es gibt aber noch weitere Parallelen zwischen der schönen Blume und den privaten ehrwürdigen Denkmalen. So können Pfingstrosen bis zu einem Jahrhundert alt werden. Damit zählen sie zu den Blumen mit höchsten Lebenserwartungen. 

Auch die zu Pfingsten für Besucher geöffneten Häuser sind oft viele Jahrhunderte alt und fester Bestandteil der jeweiligen Landesgeschichte. 

Die Schirmherrschaft für diesen besonderen ostdeutschen Schlössertag hat der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Bodo Ramelow, übernommen. In seiner zehnjährigen Amtszeit als Ministerpräsident des Freistaates Thüringen war ihm die Kulturlandschaft mit ihren zahlreichen Burgen und Schlössern, aber auch den historischen Gutsanlagen auf dem Lande ein aufrichtiges Anliegen. 

Neben dem Herrenhaus mit den restaurierten Räumen im Erdgeschoss und der humanistischen Bibliothek lädt der im englischen Stil im Jahr 1849 entstandene Park zu einem Rundgang ein. Sehenswert ist auch das barocke Brauhaus. Das Gebäude mit Mansardendach, das 1624 aus Feldbrandziegeln errichtet wurde, erstrahlt nach aufwendiger Restaurierung in neuem Glanz. Mit seinem rustikalen Ambiente kann es inzwischen für Feste und Feiern genutzt werden. 

Die Besucher des Schlössertags sind in Briest von 11 bis 17 Uhr herzlich willkommen, informiert der Förderverein. Führungen werden ab 13 Uhr angeboten. Das Café am See lädt bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. 

15 May 2026

Konzertnachmittag am 24. Mai 

Liebhaber klassischer Musik sollten sich den Pfingstsonntag, 24. Mai, vormerken. Dann lädt der Förderverein Briest (Tangerhütte) um 16 Uhr zu einem Konzertnachmittag in die Kapelle des Ritterguts Briest ein. Zu Gast ist das „Monti-Quartett“ aus Magdeburg mit Marco Reiss (Violine), Manfred Preis (Klarinette), Burkhard Bauche (Klavier) und Wolfram Wessel (Kontrabass).

Das Ensemble entstand vor über zehn Jahren aus langer vertrauter Freundschaft der Musiker, die mit viel guter Laune und Humor miteinander musizieren. Namensgeber ist der italienische Geiger, Komponist und Dirigent Vittorio Monti (1868-1922). Er schrieb einige Ballette und Operetten. Berühmt wurde er durch seinen schwungvollen „Csárdás“, ein bei Musikern und Publikum gleichermaßen beliebtes Stück.

Das Quartett spielt Werke von Bach, Vivaldi und Mendelssohn Bartholdy.

Karten zum Preis von 25 Euro können per Mail unter [email protected] sowie [email protected] vorbestellt sowie an der Kasse vor der Veranstaltung erworben werden.

 

25 Sep 2025

Drei Konzerte in einer Woche

Peter Schneider am Violoncello und Zoë Knoop an der Harfe begeisterten die Konzertbesucher in der Briester Kapelle.

Peter Schneider am Violoncello und Zoë Knoop an der Harfe begeisterten die Konzertbesucher in der Briester Kapelle.

Es war eine Premiere für unseren Förderverein, innerhalb von sieben Tagen drei Konzerte in der Kapelle des Ritterguts zu stemmen. Ein Novum war zugleich die Teilnahme am 30. Musikfest Altmark, das gemeinsam vom Landkreis Stendal und Altmarkkreis Salzwedel ausgerichtet wird.

Für die Veranstaltung in Briest hat der Förderverein mit dem „Duo 51“ hochkarätige Künstler eingeladen. Zoë Knoop an der Harfe und Peter Schneider am Violoncello nahmen die Zuhörer mit auf eine Weltreise im musikalischen Salon. Auch wenn sich die Zahl der Besucher in Grenzen hielt, was nicht zuletzt auf das Tangermünder Burgfest und einem zeitgleichen Konzert in Tangerhütte zurückzuführen war, waren die Gäste des Abends vom musikalischen Können der beiden Detmolder Künstler begeistert. In der Pause gab es im historischen Brauhaus dann auch reichlich Gelegenheit für angeregte Gespräche. 

Zu einem weiteren Konzert mit dem Duo wurde am folgenden „Tag des offenen Denkmals“ eingeladen. Die beiden Solisten hatten dafür ihr Programm verändert. Mit einfühlsamen Worten gaben die Musiker zudem Informationen zu den Komponisten. Wer weiß schon, dass Charlie Chaplin nicht nur vor der Filmkamera agierte, sondern auch die Musik für seine Werke komponierte. Dazu zählen solche bekannten Titel wie „Smile“ und „Texas Border“. Das Konzert bot auch die Möglichkeit, die Harfe mit ihren vielfältigen Klangmöglichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Großen Anklang fanden am „Tag des offenen Denkmals“ die kostenlosen Führungen durch die sanierten Räume im Erdgeschoss des Herrenhaus und im historischen Brauhaus. Das überzeugte an diesem Tag mit seiner Gastlichkeit. Fleißige Helfer kümmerten sich mit Kaffee und Kuchen um das leibliche Wohl der geschichtsinteressierten Besucher.

Anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung des Briester Fördervereins wurde am 20. September zum musikalischen Nachmittag in die Kapelle des Rittergutes eingeladen. Zu Gast war das “Monti-Trio”. Marco Reiss (Violine), Manfred Preis (Klarinette) und Burkhard Bauche (Klavier) erfreuten das Publikum in der geschmückten Kapelle mit festlicher Musik u.a. von Händel, Bach, Brahms und Mozart. Ein Höhepunkt des Konzerts war das „Ave Maria“ von Franz Schubert, das zusätzlich ins Programm aufgenommen wurde. Nicht fehlen durfte ein bekanntes Werk des Namensgebers des Trios, Vittorio Monti. Er schrieb einige Ballette und Operetten. Berühmt ist sein „Czardás“, ein schwungvolles Stück, das natürlich zum Abschluss des Konzerts nicht fehlen durfte. 

Im Anschluss waren alle Konzertbesucher in das Herrenhaus zu Kaffee und Kuchen und zwanglosen Gesprächen eingeladen. Bereits vor dem Konzert wurde im Gartensalon zu einem kleinen Empfang mit Bismarckhering, Canapés und Getränken eingeladen.

10 Sep 2025

Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld zu Gast in Briest

Auf Schusters Rappen zog es am 6. September 17 geschichtsinteressierte Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Extertal-Bösingfeld (Nordrhein-Westfalen) zum Rittergut. Die Extertaler waren für zwei Tage beim Partnerverein Tangerhütte zu Gast. In Briest angekommen erwartete Klaus Mollenhauer die Besucher zu einer Führung durch Herrenhaus, Gutskapelle und Brauhaus. Es war zugleich eine Zeitreise in die Geschichte der Familie von Bismarck.

Bgeistert waren die Besucher von der humanistischen Bibliothek im sogenannten Gewitterturm des Herrenhauses. 300 Bücher, alle katalogisiert, sind im vergangenen Jahr an ihren angestammten Platz zurückgekehrt. Das älteste Werk stammt aus dem Jahr 1520.

Faszinierend war auch die kleine Gutskapelle aus dem Jahr 1599. Es handelt sich hier um den ersten evangelischen Kirchenbau nach der Reformation. Die Kirche ist im städtischen Eigentum und wird heute gern für kleine Konzerte, die der Förderverein Briest (Tangerhütte) organisiert, genutzt.

Das Brauhaus am Ufer des Sees, entstanden im 17. Jahrhundert, bietet sich nach umfassender Sanierung und Restaurierung in den vergangenen Jahren als Ort für Feste und Feiern sowie für Kulturveranstaltungen an. Hier wurden die Besucher aus Nordrhein-Westfalen zum Abschluss ihrer Besichtigungstour mit Kaffee und Kuchen bewirtet, bevor es wieder zu Fuß nach Tangerhütte ging.

Der Festsaal mit Ahnengalerie und historischen Möbeln zog das Interesse der Besucher aus Extertal-Bösingfeld auf sich.

Der Festsaal mit Ahnengalerie und historischen Möbeln zog das Interesse der Besucher aus Extertal-Bösingfeld auf sich.

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